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Hundeschule

Letzten Freitag war es soweit, das erste Mal Schule für den Wolf. Zum Sozialisieren wollen wir ihm das antun. Wann trifft man mal auf 15 Hunde auf einmal? Geplant war ein Familienausflug dort hin, Papa, Zwerg und die Mama. Da der Zwerg dort wahrscheinlich alle Hunde aufgemischt hätte, verfiel unser Plan. Der Zwergenbabysitter hatte auch keine Zeit. Der Teeniezwerg wollte auch keine 1,5 h in der Kälte mit dem Zwerg ausharren. Es musste ein neuer Plan her. Papa und den Zwerg schickte ich los, um ein Zwergenbett zu kaufen, was wir eigentlich erst Samstag abholen wollten. Freiwillig stellte ich mich für die Hundeschule zur Verfügung. Die beiden brachten mich hin und fuhren dann weiter. Man, war ich etwas aufgeregt!? Ja, ein wenig. Snorre machte noch schnell 2 Aufgeregthaufen und dann war es soweit. Gebelle. Lautes Gebelle. Und ganz ganz viele Hunde. Snorre stellte seine Bürste hoch. Und hüpfte aufgeregt hin und her. Jetzt mussten wir erst mal jemanden finden, der uns aufklärt. Und da kam dann auch schon der Wolfgang. Kurzes Gespräch. Unser erster Hund? Ahnung was wir uns da geholt haben? Was er schon kann? ….. Wir wurden erst einmal zur Anmeldung geschickt. Ins kleine Vereinsheim. Was war das da gemütlich warm und es roch so schön nach warmen Kaffee. Ich durfte 3 Zettel ausfüllen, Versicherungsschein und Impfpass vorlegen. Snorre musste angeleint an der Wand stehen. Was war das furchbar. Was hat er geheult. Und ich war nur 3m von ihm entfernt. Jetzt haben wir eine Nummer bekommen, die wir jedesmal nennen müssen. Dann auch noch ein 4-stellige mit leichter Ähnlichkeit meiner Visakarte, na, das kann ja was werden. Nach dem Papierkram ging es wieder raus auf den Platz. Zum Kennenlernen durfte Luna mit. Eine Bordeaux Dogge mittleren Alters. Doppelt so schwer wie unser Wölfchen. Ach und ein pupertierender Schäferhundmixrüde zum Testen. Alle drei im Auslauf. Snorre wollte sofort auf Mamas Arm, was knurrte der Schäferhund auch nur so rum?! Da man ja bekanntlicher Weise seinem Hund aus dem Weg gehen soll, rutsche ich nur so auf dem Platz umher. War das ne Matsche unter meinen Füssen. Und jedesmal kam das Wölfchen. Ich war nach 10 Minuten fix und fertig vom Nichthinfallen. Der Wolf hatte schon nach 5 Minuten die Schnauze voll. Jedenfalls hat er den Test bestanden, er war weder Aggressiv noch blöd zu den Hunden. So durften wir jetzt in den anderen Freilauf zu den ganzen anderen Hunden, die am Unterricht teilnehmen sollten.  Die erste halbe Stunde ist freies Spielen für die Hunde. Snorre saß lieb neben mir und hatte keine Lust mehr auf andere Hunde. Dann ging es los. Unsere erste Stunde. Es wurden 2 Gruppen gebildet und alle angeleint. Jetzt mussten wir unsere Hunde um S-Formen führen ohne viel zu Reden und an der Leine zu zerren. Das ging dann eine Stunde so. Mit Leine und auch ohne Leine. Klappte alles super. 2 Trainierinnen, die eine nett, die andere….muss ich mal schauen, ob wir Freunde werden. Die Teilnehmer selber, sicherlich nett, aber ….wie so manch Leute sind…ich hatte den Eindruck, das es mehr oder weniger ein Show-Lauf war, wer ist der Beste, wer der Schönste usw..Nächsten Freitag darf dann der Papa hin, soll er sich die Füße abfrieren und wie ne Sau aussehen. Meine Klamotten waren matschigbraun nach dieser Hundeschulstunde. zum Glück hatte ich meine Kamera vergessen.

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39 Kommentare zu „Hundeschule

  1. Also so von meinem Sofa aus betrachtet liest sich dein Bericht recht lustig und spannend. Aber wenn ich mich in die Szenerie hineinversetze – oh man. *Kopp kratz*
    Aber ihr ward BEIDE sehr tapfer! Aller Anfang ist schwer. *Daumen hoch*

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  2. Liebe Klabauterfrau,
    ich hab gerade ein großartiges Kopfkino….du hast einen herrlichen Beitrag geschrieben.
    Ich bin zur Zeit auch FerienHundeHüterin (für 8 Wochen) und bis vor 3 Tage hatten wir hier alle Formen und Farben von Matsch….meine Schuhe…und die Abtrockenhandtücher für die Hundefüße & Co..bäääh….jetzt ist aber alles fest vereist und beschneit…herrlich..an Tauwetter mag ich gar nicht denken.
    Ich bin gespannt auf weitere Berichte aus der Schule 😉
    Fühl dich umärmelt und liebe Grüße
    Gabi

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    1. Ich muss dazu sagen, es ist kein Verein in diesem Sinne….da wir den ganzen Quatsch mit Unterordnung ect kennen, finde ich es jetzt nicht dramatsch. Es gibt da zumindestens eine Person, die sich mit unserer Rasse auskennt, das findet man leider wonaders ( bei uns in der Nähe ) nicht….und zum Sozialisieren reicht es:)

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      1. Das kann ja sein, trotzdem gibt es da Sachen, die mir als Hundetherapeutin zu denken geben… Zum Beispiel die Situation wo das Wölfchen ja scheinbar vom Schäferhund genervt ist und immer wieder bei DIR Schutz sucht… Worauf du mit immer wieder weg gehen reagierst…!? In meinen Augen ein NoGo, weil DU als Rudelführer den Wolf vor solchen Situationen bewahren solltest… Es sei denn… Du möchtest gerne, dass er eines Tages eben beschließt das selbst zu regeln, weil er dich für unfähig hält. Wie soll er dir denn vertrauen, wenn du ihn nicht schützt? 😉

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      2. Da gebe ich dir Recht…wo ich das eigentlich so auch von Ausbildungen her kenne, das ich meinem Hund in so einer Situation aus dem Wege gehen soll, weil er mich dann eventl beschützen will und es so zu Beissunfällen kommt…aber klar, er kommt zu mir, weil ich ihn beschützen soll!?….Hm…beim Nächsten Mal beiss ich dem Schäferhund in den A…sch.!

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      3. Ja natürlich der Rudelführer ist der, der schützt und der den Ton angibt, funktioniert nicht, wenn man weg geht und Hund sich selbst überlässt 😉
        Die These… Damit er dich nicht beschützt… Autsch… 😉

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  3. 1 Stunde S gehen? Das hört sich langweilig an. Wir wollten mit unserer kleinen Terrieristin ja auch zum Welpentraining, aber das ist gerade verschoben worden. Zum Glück bietet jemand in der Nähe jeden Mittwoch Spielstube für Welpen an. Da wollen wir hingehen und ansonsten werden wir dann das Training zuhause übernehmen. Die anderen Welpenkurse hörten sich so überambitiös an mit Abschlussprüfung und so ’nem Schiet. Wir wollen unseren Hund nicht dressieren, sondern erziehen, so dass er ein angenehmer Kamerad ist.

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